Traumainformiertes
Coaching -
Was ist das eigentlich?
Jeder von uns erlebt mindestens einmal im Leben Krisen, oder steht vor Herausforderungen, deren Bewältigung uns unmöglich erscheint und die langfristig belastende Auswirkungen auf uns haben können und uns daran hindern, handlungsfähig zu bleiben, oder unser volles Potential auszuschöpfen.Traumainfomiertes Coaching erkennt an, dass Trauma vielschichtige Auswirkungen auf unser Leben, unsere Entwicklung und unser Verhalten hat und kombiniert den zukunftsorientierten Coaching Ansatz mit umfassendem Wissen um die Ursachen und Schutzmechanismen durch Trauma. Durch die Anwendung gezielter Strategien im Coaching kann ein Entwicklungsprozess begonnen werden, ohne zu Retraumatisieren oder das Trauma zu therapieren. Stattdessen kommen Techniken zur Anwendung, die ein Gefühl von Sicherheit, Kontrolle und Autonomie etablieren, und dir so helfen, Resilienz und Ressourcen zu stärken und deine Handlungsspielräume zu erweitern, um berufliche, wie persönliche Ziele zu erreichen.
Traumainformiertes Coaching kann stabilisierend wirken, ersetzt aber in keinem Falle eine Traumatherapie!!!
Fühlst du dich oft...
- ...nicht gut genug, oder nicht wert, gesehen oder gehört zu werden und hast das Gefühl, du weißt nicht, wer du bist oder hast keinen Platz in der Welt?
- ...nicht geliebt oder angenommen und hast Probleme in der Familie im Beruf oder in Beziehungen?
- ...hochfunktional, aber bist emotional unausgeglichen und wirst schnell wütend, traurig oder abwehrend? Und es fällt dir schwer, deine Gefühle zu erkennen und einzuordnen?
- ...leer oder zu viel und versuchst dieses Gefühl durch Gamen, Shoppen, Essen oder Trinken auszugleichen?
Wenn du mit diesen Herausforderungen zu tun hast und es satt hast, dich so zu fühlen; wenn du dir insgeheim die Schuld gibst, dass die Dinge so laufen, oder du nicht möchtest, dass deine Trigger, Erinnerungen oder diese Herausforderungen dich hindern, dein wahres Potential zu entfalten, dann melde dich gerne für ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch bei mir.
Die Wunde ist ein Ort, über den das Licht in Dich eindringt.
Rumi
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Was ist Trauma?
Das Wort "Trauma" kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet Wunde. Hierbei handelt es sich um ein einzelnes Ereignis (oder eine Serie von mehreren Ereignissen), die eine bedeutsame Diskrepanz zwischen den bedrohlichen Faktoren und den meist individuellen Bewältigungsmöglichkeiten schafft. Mittlerweile wissen wir, dass es hierbei nicht nur um lebensbedrohliche Situationen geht, sondern auch durch chronische Stressoren, systemische Diskriminierung oder aber emotionale Vernachlässigung ausgelöst werden kann.
Trauma hinterlässt meist Gefühle der Hilflosigkeit und führt zu einem Verlust von Sicherheit und zu einer ernsthaften Erschütterung des eigenen Selbstbildes, sowie des Weltbildes.
Auch wenn die Traumaforschung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat, und spätestens seit der Arbeit von Bessel van der Kolk und Gabor Maté an Bekanntheit gewonnen hat, so ist das Verständnis für Trauma in unserer Gesellschaft doch noch relativ zweidimensional. Viele denken an Verletzungen, Unfälle, Tod, Krieg oder Missbrauch - es ist jedoch nicht das Ereignis, sondern die emotionale Wunde, als Folge auf das Ereignis, die bleibt und letzlich für unser Wesen traumatisierend ist. Und hier liegt die Krux: denn nicht jedes Ereignis löst bei jedem ein Trauma aus. Hierbei spielen die sozialen Umstände, der eigene Charakter, die Resilienz und die Ressourcen der jeweiligen Person eine entscheidende Rolle. So kann das gleiche Ereignis auf einen Menschen traumatisierend wirken, auf einen anderen aber nicht.
Hinzu kommt, dass sich diagnostische Werke, wie das ICD 11, natürlich einer klaren Definition bedienen, um ein Trauma einzuordnen. Dennoch sollte der Traumabegriff gerade in unseren Zeiten weiter gefasst werden.
Trauma ist das, was in dir passiert,
als Folge dessen, was dir passiert.“
Gabor Maté
Kommt dir das bekannt vor?
Begriffe, die du kennen solltest:
Wiedererleben
Du hast bildhafte Erinnerungen an vergangene Momente oder Situationen, die sich in deinem Kopf abspielen und dich emotional überfordern?
Vermeidung
Meidest du Orte, Personen, Aufgaben oder Situationen aus Überforderung, Angst oder Überforderung?
Stimmungsschwankungen
Du bist "himmelhoch-jauchzend-zu-Tode-betrübt"? Ständig traurig, oder gehst schnell in die Luft? Kannst du deine Emotionen nur schwer verstehen oder regulieren?
Isolation
Isolierst du dich von Freunden oder Familie, weil es dir schwer fällt, Vertrauen oder Bindungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten? Denkst du, du kommst alleine besser klar und brauchst niemanden?
Wenn dir diese Herausforderungen im Leben begegnen und du das Gefühl hast, dich um dich selbst zu drehen und immer wieder dieselbe Erfahrung zu machen, dann lass dir sagen - es ist nicht deine Schuld oder ein Unvermögen. Jedes Verhalten betrachtet ergibt Sinn und ist von deinem System angelegt, um dich zu beschützen. Wenn du besser verstehen willst, wieso du dich so fühlst oder du das Gefühl hast, dass bestimmte Themen dich bei deinem persönlichen Wachstum und Entwicklung behindern, lass uns reden!